Walking4animals

Eine Aktion von Tierschutzverein Robin Hood und Sandor Buz - in Begleitung von Gyango.

Die Arbeit von Robin Hood

Im siebenbürgischen Reghin gibt es das private Tierheim Fiducia und das städtische Tierheim, dort wird nicht getötet. Dort versucht man das Bestmögliche für die Hunde. Sie bekommen ausreichend Futter, es wird sogar für die Hunde einmal pro Woche gekocht, Welpen bekommen immer Frischgekochtes, wärmendes Stroh schützt die Hunde vor dem bitterkalten Winter. Adoptionsprogramme mit Deutschland und Österreich bringen viele Hunde in ihr neues Glück. Doch das ist nicht das alleinige Ziel. Ein weiteres Ziel ist es, in Rumänien eine Änderung zu erwirken, im Denken, im Handeln. Adoptionen laufen bereits auch in Rumänien, die Überzeugung, dass auch ein ehemaliger Straßenhund ein wertvoller Freund sein kann, greift immer mehr. Warum? Der Tierschutzverein Robin Hood ist seit vielen Jahren in Rumänien tätig. Unermüdliche Diskussionen mit der Stadtverwaltung, Planung und Bau neuer Gehege, Beschaffung von Futter, Stroh, sämtliche Infrastruktur im Tierheim, all das wurde und wird durch engagierte Spender*innen möglich gemacht. Kastrationsprojekte laufen in Reghin und in den Dörfern, eine mobile Ambulanz steht bereit zum Einsatz. Veranstaltungen, Schulprogramme, Medienarbeit – Robin Hood versucht vieles, um eine Änderung zu erwirken und hat bereits vieles erreicht.

Der etwas andere Weg

Robin Hood geht eben nicht nur den Weg der Adoption ins Ausland, sondern sucht die Lösung im Land und dies auch mit einem Weg in die andere Richtung: Nämlich von Österreich nach Rumänien. Vom Tragen von Ideen vom Westen in den Osten, damit ebendort nachhaltig das Leben der Streuner verbessert wird. Robin Hood trifft immer wieder Menschen auf seinernReise, die einsteigen in den Tierschutzzug und mitfahren, die einen länger, die anderen kürzer. Sie alle bringen uns neue Sichtpunkte, neue Anregungen.

Mitgefahren ist auch Sandor Buz und hat uns eine wunderbare Idee präsentiert. Er ist wieder aus unserem Zug gesprungen, um zu Fuß weiterzugehen – nach Rumänien.

Ein menschlicher Streuner

Sandor schlüpft in die Rolle eines Streuners, um mehr als 1300 km von Österreich nach Reghin in Siebenbürgen/Rumänien zu wandern. Sandor wird nicht alleine diese Herausforderung auf sich nehmen, ihn begleitet Gyango, seines Zeichens ein echter Streuner aus Rumänien, der zwei Jahre im städtischen Tierheim von Reghin saß. Sandor adoptierte ihn kurzerhand, trainierte mit ihm das lange Wandern, immerhin werden 20-30 Kilometer pro Tag zurückgelegt - die mehr als 1300 km sollen in 7 Wochen „erwandert“ werden. Das Besondere daran: Sandor und sein vierbeiniger Begleiter machen sich ohne Geld auf den Weg. Sie ernähren sich von dem, was man ihnen gibt, kaufen sich ihr „Futter“ mit Spenden und – sie schlafen in der Natur. Kein weiches Bett, kein schützendes Dach über dem Kopf, sondern im besten Fall ein einfaches Zelt oder eine Ruine, eine Hütte, ein alter Stall, was sich bietet wird als Unterschlupf angenommen. Warum tut sich Sandor das an? Er will ein Zeichen setzen für die Tiere, die Hunde, die Streuner, die Tierheimhunde. Er möchte mit dieser im wahrsten Sinne des Wortes bewegenden Aktion die Herzen der Menschen berühren und sie ermutigen, einen kleinen Beitrag zu geben, um das Leben der Hunde in Rumänien zu verbessern.

Der Weg ist das Ziel

Sandor wird Spenden sammeln, auf seinem Weg und virtuell. Denn das ist das Ziel. Angekommen in Reghin wird er die Spenden übergeben, an das Tierheim, für die Hunde. Wir sammeln mit für ihn. Hier. Auf walking4animals. Wir freuen uns über jede Hilfe, jeden Betrag. Jeder Cent zählt, so wie jeder Kilometer, den Sandor und Gyango zurücklegen. Gehen wir gemeinsam einen neuen Weg, setzen wir gemeinsam ein Zeichen – für die Hunde. Spendenmöglichkeiten gibt es auf verschiedene Weise.

Ein Stück des Weges gemeinsam gehen

Wer mit Sandor und Gyango ein Stück des Weges gehen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Ein Leben, wenn auch nur für Stunden oder Tage auf der Straße zu erleben, dabei noch Gutes tun, das ist hier möglich. Wer, wann und wo mitwandern möchte, meldet sich bei sandor.buz@robinhood-tierschutz.at und wir verbinden Euch mit unseren beiden Streunern.

Wir verbinden alte Tradition mit Innovation

Denn pilgern, wie Sandor es tut, ist eine alte Sache, eine App, die wir nutzen, um diese Idee in eine neue Form der Unterstützung zu bringen, das ist eine ganz neue Sache. Wer Sandor auf seinem Weg virtuell begleiten möchte, kann dies ganz einfach tun. Mit einem Betrag von…schickt Euch Sandor seine Erlebnisse, sagt Euch wo er gerade ist und wie es ihm geht. Ihr habt damit die Möglichkeit, diese Reise mitzuerleben und den Hunden zu helfen. Fotos, Videos und kurze Botschaften bringen Euch nahe ans Geschehen.

Angekommen und dann?

Wenn Sandor und Gyango ihr Ziel erreicht haben, werden sie müde und erschöpft sein, eins ist jedoch gewiss, sie dürfen dann stolz auf sich sein. Denn sie haben sich eingesetzt für jene, die keine Stimme haben, die oft übersehen werden, die ein hartes Leben auf der Straße führen oder ein trauriges im Tierheim. Doch mit Eurer Hilfe, Eurer Spende, Eurer virtuellen Wegbegleitung kann Robin Hood helfen. Wir können unser Kastrationsprogramm erweitern, die Lebensbedingungen der Tierheimhunde verbessern, die Adoptionen ausweiten.

Eine Pfote als Zeichen der Verbundenheit

Sandor ist nicht nur ein Pilger, sondern auch ein Glaskünstler. Er hat eine Glaspfote gestaltet, die man im Robin Hood-Shop https://eshop.robinhood-tierschutz.at/ erwerben kann. Dieses kleine Kunstwerk soll an diese wunderbare Aktion erinnern und Euch mit unseren Hunden in Rumänien verbinden. Zusätzlich werden einige dieser hübschen Schmuckstücke versteigert.

Wir sagen „DANKE“
Danke, dass Ihr ein Teil dieser „Bewegung“ seid, danke, dass Ihr unsere Hunde in Rumänien nicht vergesst, danke an Eure Menschlichkeit für Tiere.