Ein neues Projekt von Robin Hood und Sandor Buz.

Ein besonderes Projekt entsteht: walking4animals.online Sandor, gebürtiger Rumäne, wird mit seinem Weggefährten, dem Hund Gyango, mehr als 1300 km von Mariazell in Niederösterreich bis Reghin, in Rumänien gehen. Sandor wird leben wie ein Streunerhund, im Freien übernachten, essen, was er an Spenden bekommt. Der Weg ist das Ziel für Sandor. Er möchte mit diesem Projekt Spenden für das Robin Hood-Tierschutzprojekt in Reghin/Rumänien ermöglichen. In den beiden Tierheimen vor Ort, seit Jahren unterstützt von Robin Hood, leben etwa 300 Hunde. Mit diesen Spenden wollen wir ihr Leben besser machen.

Wir halten Euch am Laufenden und Ihr könnt Sandor ein Stück begleiten, real oder auch virtuell, denn Sandor wird immer auf unserer App seine neuesten Signale senden. Seid gespannt auf dieses wunderbare Projekt!

Spenden

Mit Deiner Spende unterstützt Du die Arbeit von Robin Hood für die Streuner und Tiere im Tierheim in Rumänien.

Alle Fotos und Postings der ersten 404 Kilometer findest Du hier:

  • Zur App

    10. Mai - Ein schöner Tag!

    Die Tage werden immer wärmer und um 10 uhr ist es meist so warm das wir öfters Pausen einlegen. Der Weg war Anfangs von Wildschwein Spuren überzogen, Schlammig, feucht und schwer zu gehen, ein Paradies für Schweine, nicht jedoch für mich und den Trolley. Außer das heute mal nur der Hosenknopf abgerissen ist, fast die 8er Gewindestange in der Büchse vom Rad rein gebrochen ist(durch den tiefen Traktorspuren) das Gewinde abgedreht, 2 Kugeln vom Lager und 1 Speiche verloren, war der Tag ein guter. Mit dem Hammer konnte ich noch das letzte Stück raus drehen (Nagelreiser) und zu meinem Glück war noch soviel vom Gewinde vorhanden, das eine Mutter gehalten hat, mit ständigen nach schrauben kam ich in die nächste Ortschaft. Dort bekam ich von einem netten Herren eine neue Gewinde Stange mit der passenden Mutter dazu. Somit wurde mir wiedermal das weitergehen ermöglicht, wie gesagt, ein guter Tag ! :)

    2.Mai 2021 BUDAPEST erreicht

    Schon sehr früh am Morgen sind wir los gegangen, 7:00 Uhr waren wir schon auf der Achse. Leider hat der Schlauch über Nacht die Luft verloren, mit wenig Luft bin ich bis Telki gekommen. Eine nette Dame hat von einer Garage aus raus telefoniert, ich dachte da ich ein Fahrrad gesehen habe, sie könnte mir mit einer Radpumpe aushelfen, tatsächlich war es ein Fahrrad Kurier Firma. Sie haben mir die benötigte Pumpe geborgt und zusätzlich bekam ich noch einiges als Proviant mit und eine Geldspende für das Projekt war auch dabei. Eine sehr schöne und nette Begegnung war das! Der Weg war richtig lang. Etwa 28km insgesamt, mit vielen Pausen kamen wir an ein Etappenziel an. Budapest...es war laut, gehupt wurde überall, Auspuffgase zu richen. Ein komplettes Gegenteil von den letzten Tagen, Wald, Ruhe und Vogelgezwitscher. Die nächsten Tage werden wir bei guten und lieben Bekannten verbringen die hier leben. Der Trolley wird auch überarbeitet ;)

    26.4.2021 Csókakö der Rabenstein

    Die nächste sind zur Zeit bitter kalt. Von Sonntag auf Montag hatten wir minus Grade und das sah man regelrecht auf der Wiese das alles gefroren war. Der Weg war geebnet vom Bauern somit war ein schöner weicher sandiger Boden unter den Füßen und Reifen, das es so richtig schwer voran zu kommen war. Der Tag ist wie im Flug vergangen, eine Passage war von den Förstern abgesperrt, da hab ich über die Sproßen rüber klettern müssen, um auf Kurs zu bleiben. In Csókakö angekommen (übersetzt Rabenstein) sah ich die Prachtvolle Burg oben, dort finde ich ein Platzerl zum schlafen. Oben war also Wasser und sogar Strom für die powerbank. Mich hat später ganz liebe und Herzens gute Menschen, ein Pärchen mit ihren Kindern besucht, sie nahmen für mich Essen mit, frischen Salat, Jungzwiebel, Äpfel, Nüsse und noch ganz viele gute Sachen! Sie sahen mich beim rauf gehen schon, da haben sie mich am richtigen Platz gefunden. 🙂 Eine schöne und sehr nette Begegnung mit ihnen! Als Tagesabschluss gsbs ein richtig wärmendes Feuer.

    25.04.2021 Begegnung mit Devas (Baumgeistern)!

    Heute Tag trafen wir die Devas (also Baumgeister), diejenigen die an die Wälder und Jungbäume das Wissen weiter geben und für eine magische Stimmung sorgen. Ein paar Bäume waren heute auf dem Weg, die mich sehr berührt haben. Gleich in der Frühal ich eine kurze Pause machte sah Gyango einen Hasen und war auf und davon, ich lief hinterher, jedoch waren die Brombeerhecken so dicht, dass ich keine Chance hatte, ihm zu folgen, durch die Wucht ist nämlich der Karabiner gebrochen. Kurz drauf kam er hechelnd zurück und ich war ehrlich gesagt froh darüber! Kein Schimpfen, sondern loben, dass er auf Ruf gekommen ist! Den er ist ja nur seinen Instinkten gefolgt! Soweit war der Vormittag geebnet mit schöner Natur und wundervollen Plätzen, ganz anders am späten Nachmittag, da war es wieder an der Zeit ganze Bäume, Stämme und Äste zu durch und überqueren, es war alles andere als leicht mit dem Trolley diesen Weg zu gehen, ab einer Stelle wo ich nur Bäume liegen sah, wo die Waldarbeiter alle 2-5m einen Baum gefällt haben, nahm ich die Tasche auf den Rücken. Die Achse vom Trolley wurde nämlich sehr verbogen durch den schrägen Weg, und ich fürchte, dass dieser nicht mehr lange halten wird. Bis Budapest darf er die Strecke noch aushalten. Es wird, denke ich, dort einen Fahrrad Spezialisten geben, der mir helfen wird, stärkere Achsen, und ev. Räder drauf zu montieren, den mit diesen komm ich nicht nach Rumänien, schon gar nicht über die Karpaten! Gyango und ich sind mittlerweile 404 Kilometer marschiert von 1300…

    21.04.2021 Endlich Sonne!

    Die Nächte in Ungarn sind kalt und der Tau macht es nicht besser, im Zelt mit Gyango und gutem Schlafsack komm ich gut zurecht, beim Anblick vom Sonnenaufgang lässt das Herz höher schlagen, endlich Sonne! Es ist zwar bitter kalt jedoch freut man sich auf den sonnigen Tag. Leider wieder mal etwas zu früh gefreut, wie ich mit dem einpacken fertig war, ist mir der Reifen aufgefallen,... der hatte keine Luft mehr drinnen. Na toll dachte ich mir... nur Mut, es wird sich schon wer auf dem Weg finden der mir gerne dabei helfen wird! 5km später in Mersevát stand ein älterer Herr am Straßenrand und grüßte mich... ich zeigte ihm meinen Reifen und er lud mich zu ihm mit rein, um diesen zu reparieren :) somit war dieses Problem auch wieder gelöst! :) zu Mittag ging ich los und machte neben den Fluss mal eine Siesta... Waschtag ist heute, und alles darf gewaschen werden einschließlich mich und mal zum trocknen in die Sonne ausgebreitet werden. :) Am Nachmittag nach etlichen km fand ich ein nettes und gemütliches Platzerl für mein Zelt. Beim Kochen fehlte rein an nichts. Es gab Nudeln mit Knoblauch, Girsch, Vogelmiere, Brennessel und den Sonnenuntergang dazu... eine schönere Küche kann man sich so nicht vorstellen, abgerundet zum Schluss noch ein gemütlicher Tee.

    StreunerNEWS vom 21. April 2021

    Auch die NÖN berichtet:

    StreunerNEWS vom 13. April 2021

    Unsere Aktion wird immer bekannter. Jetzt ist auch ein Artikel in der 'KRONEN ZEITUNG' erschienen:

    StreunerNEWS vom 9. April 2021

    Wieder eine Veröffentlichung. Diesesmal im Mostviertler Magazin. Und gleich eine Doppelseite. Hier zum Hineinlesen:

    StreunerNEWS vom 8. April 2021

    Übernachtet hatte ich heute im Tourist Info Zimmer, da war es warm und hatte nebenan Toiletten zum waschen. Heute war der Weg von Annaberg bis Mariazell geplant, anfangs hatte ich etwas bedenken bei dem hohen Schnee zu gehen. Jedoch wollte ich nicht mehr zurück, um die erste Etappe von St.Pölten nach Mariazell zu beenden. Mit über 20cm Neuschnee. Es war wirklich nicht leicht... bis Fadental rauf musste ich zum Teil den Rucksack am Rücken tragen, da ich einfach zu oft einsank und schwer voran kam. Schritt für Schritt kam ich immer näher, manchmal sah der Weg so aussichtslos aus und so schwer, da spielte mein Verstand verrückt. Dennoch haben wir es mit viel Kraft und Ausdauer geschafft. Gute 9 Stunden mit vielen Pausen, war ich unterwegs. Gyango ließ ich oft ruhen und zu Kräften kommen. in Mariazell angekommen nahm uns die Schwiegeroma herzlich in Empfang. Wir werden einen Tag mal pausieren um wieder zu Kräften zu kommen!

  • Ein Streunerleben.

    Hundemütter versuchen ihre Kinder an vielen Gefahren vorbei zu manövrieren und groß zu ziehen, jeden Tag auf der Suche nach Nahrung, nach Schutz und Wärme. Verletzte und kranke Hunde mühen sich durch ihr hartes Leben, versuchen verzweifelt, zu überleben. Vertrieben, geschlagen, getreten, verscheucht. Das Leben eines Streuners ist kein beneidenswertes. Jedoch sind Streuner frei, ungebunden, keine Kette um ihren Hals hindert sie hinzugehen, wohin sie möchten. Kein „Herr“ befiehlt ihnen, kein Zaun engt sie ein. Aber auch sie sind täglich auf der Flucht vor den Hundefängern, die sie in Tierheime bringen, die den Namen nicht verdienen, denn nicht selten werden sie dort getötet. Das ist immer noch Realität in Rumänien.

    Das ist Sandor's Weg
    Die erste Etappe

    Sie haben die Möglichkeit mitzugehen. ODER uns auch online zu folgen. In den Schuhen von Sandor und auf den Pfoten von Gyango. Loggen Sie sich in die App ein und bei jeder monatlichen Spende ab einem Euro bekommen Sie die Updates direkt auf Ihr Mobiltelefon.

    Der Podcast zur Aktion.

    Ein Podcast von Marion Löcker und Sandor Buz zur Aktion "Walking4Animals". Reinhören und mehr über die Person Sandor Buz erfahren.

    Der Song zur Aktion.

    Der Sänger und Komponist, Chill ill hat uns und den Tieren einen Song geschenkt. Hör' einfach rein und lass Dich mitnehmen. Zum Download mit der rechten Maustaste den Audioplayer anklicken und herunterladen. Der Song ist gratis für Dich.